Sächsischer Förderpreis für Demokratie 2014

Jetzt mitmachen beim Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2014

 
Bereits zum achten Mal wird in diesem Jahr der Sächsische Förderpreis für Demokratie vergeben. Er zeichnet herausragendes Engagement von Initiativen und Kommunen aus, die sich für Menschenrechte und gegen Rechtsextremismus einsetzen und die demokratische Kultur in Sachsen täglich bereichern und fördern.
 
 
 

Schon seit Jahren versuchen Neonazis gezielt ihre Kräfte in Sachsen zu bündeln und zunehmend ein antidemokratisches Klima zu prägen.
Doch die Gesellschaft reagiert: In Sachsen gibt es zahlreiche Initiativen, die sich für eine demokratische Alltagskultur und die Anerkennung der Menschenrechte einsetzen, gegen alle Hegemoniebestrebungen von Neonazis. Lokale Akteure vernetzen sich und entwickeln wirksame Strategien für mehr Demokratie und gegen Rechtsextremismus.

Mit dem Sächsischen Förderpreis werden gute Praxisbeispiele von Projekten aus der Zivilgesellschaft und ermutigendes Engagement von Kommunen prämiert und innovative Ansätze ausgezeichnet.


Aus den eingegangenen 60 Bewerbungen wählte eine prominent besetzte Jury sechs Initiativen und erstmals eine Kommune aus, die sich in herausragender Weise für Menschenrechte und gegen Rechtsextremismus engagieren und die demokratische Kultur in Sachsen täglich bereichern und fördern. Die sieben Nominierten werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 7. November in Leipzig geehrt. Dort wird sowohl die nominierte Kommune ausgezeichnet wie auch das Projekt bekannt gegeben, das mit dem Hauptpreis von 5.000 Euro ausgezeichnet wird. Anerkennungspreise in Höhe von je 1.000 Euro gehen an die weiteren Nominierten.
 



Die Nominierten des Sächsischen Förderpreises 2014 sind:
 

  • AG In- und Ausländer e.V., die Flüchtlinge in Chemnitz unterstützt und Vorurteile in der Mehrheitsgesellschaft abbaut
  • “Bautzen bleibt bunt – Budyšin wostanje pisany”, ein lokales Bündnis, das sich u.a. für eine Willkommenskultur für Asylsuchende einsetzt
  • BSG Chemie Leipzig e.V., der mit dem Projekt „Refugees United“ gezielt geflüchtete Kinder und Jugendliche in seine Vereinsstrukturen inkludiert
  • CSD Pirna e.V., der neben zahlreichen Veranstaltungen eine Plattform und Unterstützungsstruktur für Lesben, Schwule, Bi-und Transsexuelle schafft
  • Jugendgruppe der Initiative für eine Alevitische Gemeinde in Dresden, die ihre Erfahrungen mit zugeschriebenem Anderssein in einem Film dokumentiert haben
  • Partysahnen e.V. / Augen auf e.V., die mit dem internationalen Turnier „Fußball grenzenlos“ gefestigtem Alltagsrassisums entgegentreten



Die Verleihung des Sächsischen Förderpreises findet am 7. November im Ratsplenarsaal des Neuen Rathauses in Leipzig statt.
Die Laudatio hält Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (Bundesjustizministerin a.D.). Bastian Wierzioch (MDR Figaro) führt durch den Abend. Für die musikalische Begleitung sorgt der Leipziger Sebastian Krumbiegel.

Die auslobenden Stiftungen sind die Amadeu Antonio Stiftung, die Freudenberg Stiftung, die Sebastian Cobler Stiftung und die Stiftung Elemente der Begeisterung.