Die Veranstalter



Amadeu Antonio Stiftung

Seit ihrer Gründung 1998 ist es das Ziel der Amadeu Antonio Stiftung, eine demokratische Zivilgesellschaft zu stärken, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet. Hierfür unterstützt sie lokale Initiativen und Projekte in den Bereichen Jugend und Schule, Opferschutz und Opferhilfe, alternative Jugendkultur und Kommunale Netzwerke. Wichtigste Aufgabe der Stiftung ist es, die Projekte über eine finanzielle Unterstützung hinaus zu ermutigen, ihre Eigeninitiative vor Ort zu stärken und sie zu vernetzen.
 

 

Cellex Stiftung

 

Die Cellex Stiftung bündelt das soziale Engagement der Unternehmen Cellex und GEMoaB, die sich auf die Gewinnung von Blutstammzellen und die Entnahme von Knochenmark sowie auf die Entwicklung neuer Krebstherapien spezialisiert haben. Medizinische Hilfe und menschliche Wertschätzung kennen weder religiöse noch nationale Grenzen. Menschen, die Stammzellen spenden, machen keinen Unterschied zwischen Hautfarbe, Geschlecht, Alter oder Herkunft des Patienten. Auch um das Engagement der Spenderinnen und Spender zu würdigen, wurde die Cellex Stiftung gegründet. Zwei Themen prägen die Stiftungsarbeit: Toleranz und Weltoffenheit sowie Wissenschaft und Forschung. Die Stiftung organisiert gemeinsam mit kulturellen, zivilgesellschaftlichen und wirtschaftlichen Partnern Begegnungsfeste, vernetzt, berät und betreut Projekte, die Integration fördern, und engagiert sich für den chancengleichen Zugang von geflüchteten Menschen zu Ausbildung und Arbeit. Zudem unterstützt die Stiftung den internationalen Austausch in der Krebsforschung und veranstaltet regelmäßig wissenschaftliche Symposien.

 


Freudenberg Stiftung

Die Freudenberg Stiftung wurde 1984 gegründet. Mitglieder der Familie Freudenberg übertrugen Vermögensanteile an der ausschließlich in Familienbesitz befindlichen Firma Freudenberg auf eine gemeinnützige Stiftung. Ihre Erträge werden satzungsgemäß zur Förderung von Wissenschaft, Erziehung und Bildung sowie zur Stärkung des friedlichen Zusammenlebens in der Gesellschaft eingesetzt. Sie vergibt jährlich 2,2 Millionen Euro. Die Schwerpunkte der Stiftungsarbeit sind Integrationsgesellschaft, Übergang zwischen Schule und Beruf, Demokratische Kultur in Schule und Gemeinde, die Entwicklung lokaler Modelle in ausgewählten Orten und Stadtteilen mit dem Programm ein Quadratkilometer Bildung sowie Arbeit für psychisch kranke Menschen.
   

    
Sebastian Cobler Stiftung
      
Die nach dem Strafverteidiger und Publizisten Dr. Sebastian Cobler benannte Stiftung sieht ihre wichtigste Aufgabe darin, die im Grundgesetz sowie in der Europäischen Verfassung und der Europäischen Menschenrechtskonvention verankerten Bürgerrechte zu verteidigen und durchzusetzen. Eine der wichtigsten damit verbundenen Aufgaben ist die Verpflichtung, das Recht aller Bürgerinnen und Bürger, selbst über die Verwendung der eigenen Daten zu entscheiden, gegen alle Bestrebungen einer tendenziell grenzenlosen Verarbeitung ihrer Daten zu verteidigen. Seit ihrer Gründung 2005 setzt die Stiftung sich für politisch, rassisch, religiös Verfolgte, Flüchtlinge und Behinderte ein. Die Stiftung fördert Initiativen und Projekte, die sich im Sinne einer demokratischen Zivilgesellschaft für Toleranz, Bildung, interkulturelle Verständigung und Gewaltprävention engagieren. Die Stiftung arbeitet überregional und möchte mit der Unterstützung des Sächsischen Förderpreises für Demokratie die Entwicklung einer demokratischen Kultur in Sachsen fördern und die Bürgerinnen und Bürger zu mehr Zivilcourage ermutigen.
   

   

Stiftung Elemente der Begeisterung

   

Die 2008 in Leipzig gegründete gemeinnützige Stiftung für interkulturelle Zusammenarbeit ist die erste und nach wie vor einzige nur von Studierenden errichtete rechtsfähige Stiftung Deutschlands. In ihrem Rahmen organisieren junge Menschen zwischen 18 und 36 mit Begeisterung fundierte Bildung für Jugendliche.
Mit einer Vielzahl von Programmangeboten schafft die Stiftung Begegnungsräume zum gemeinsamen Lernen, Weiterbilden und Entdecken. Mit internationalen Projekten fördert sie den interkulturellen Dialog zwischen Deutschland und Frankreich, innerhalb Europas und mit Nachbarregionen.
Durch den „Kreis Junge Menschen und Stiftungen“ fördert sie junges Engagement für, mit und in Stiftungen. Mit frischen Ideen und neuen Perspektiven entwickelt sich hier ein lebendiger Austausch über das Gründen und Wirken von Stiftungen.